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Zwei Wochen sind um und es hat sich wieder Allerlei angesammelt in meinem Lesezeichenverzeichnis. Zeit also diese zu teilen. Themen unter anderem: Faszinierende Fotos, Horkheimer und der Zusammenhang von Kolonialismus und Seife.

Zu erst etwas zum angucken. Der Fotograf George Logan hat in seinem Buch /Translocation Fotos von Tieren, die in Afrika heimisch sind (die typischen Verdächtigen: Löwen, Elefanten, Flamingos etc.) mit Aufnahmen seiner schottischen Heimat verbunden. Dieser Bilder sind so wunderbar irritierend, aber irgendwie auch stimmig insziniert, dass es sich lohnt, sie anzusehen. Zeit.de hat hier eine Fotogalerie.

Auf Sociological Images gibt es einen Beitrag, der anhand von alten Werbungen den Zusammenhang von Seife und Kolonialismus aufzeigt. In den Kommentaren wird darauf hingewiesen, dass Anne McClintock in ihrem Buch Imperial Leather diese Werbungen auch analysiert hat. (Die Einleitung zu dem Buch habe ich letztens beim Thema Postkolonialismus zusammengefasst.)

Der Blog „don’t panic, it’s organic“ zeigt eine eher befremdliche Schweizer Plakatkampange, welche sich an Migrant_Innen richten soll.

der braune mob veröffentlicht einen Artikel über drei Professoren der University of British Columbia, welche sich damit befassen, dass viele psychologische Studien nur „WEIRD people“ (Western, Educated, Industrialized, Rich and Democratic) verwenden und was das für die Ergebnisse heißt.

Hat das Urheberrecht dafür gesorgt, dass weniger publiziert wird? Spiegel Online berichtet ausführlich über eine wissenschaftliche Studie, die dies nahe legt.

Der Tagespiegel hat einen Artikel zu dem deutschen Sozialphilopsophen Max Horkheimer veröffentlicht.

Und zum Abschluss noch etwas mit Bildern: Der Graphitti-Blog erklärt die Welt in „lustigen Grafiken“. Manchmal mehr inspirierend und amüsant, manchmal weniger. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie man in der Wissenschaft Grafiken sinnvoll verwenden kann, wann was funktioniert und wann nicht, da empfehle ich Graphic Sociology.

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Ein Kommentar zu “Fundstücke Nr. 2

  1. Mal abgesehen von den „Integrationsplakaten“ scheint die Schweiz derzeit auch sonst eine dubiose Richtung einzuschlagen: Die „Initiative für Todesstrafe“ zeugt ebenfalls nicht von besonderer Fortschrittlichkeit.

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