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Beim Deutschlandradio wird das Buch „Afrika! Plädoyer für eine differenzierte Berichterstattung“ von Martin Sturmer besprochen.

Elina Marmer arbeitet im EU Projekt „IMAFREDU“ (IMage of AFRica in EDUcation). In einem Artikel im ZEP beschreibt sie die Darstellung von Afrika in deutschen Schulbüchern. Besonders eindrücklich dabei auch der Einstieg bei dem sie die Rezeption dieser Darstellungen durch Schüler_innen of Colour mit denen der weißen Lehrkräfte gegenüberstellt.

Ein Beitrag bei DRadio Wissen beschäftigt sich mit ehmaligen Heim- und Pflegekindern und deren spezifischen Erfahrungen an Hochschulen in Deutschland.

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Die südafrikanische Künstlerin Zanele Muholi sahnt zur Zeit einige Preise ab, berichtet das Magazin VISI. Muholi hat sich insbesondere zum Ziel gesetzt zur visuellen Geschichte Schwarzer lesbischer Frauen im Post-Apartheids-Südafrika beizutragen. Ihr könnt ihr auch auf Twitter folgen.

Für mehr Kunst: BBC stellt eine Reihe von afrikanischen Künstler_innen vor.

Bei Voices of Africa, einem Blog-Projekt vom Guardian, fragt Afua Hirsch, warum Geschichten über Afrika immer weiße Gesichter brauchen, um öffentlichkeitswirksam in jounralistischen Medien oder Filmen erzählt zu werden.

Viel Wissen, was uns alltäglich in Bildungseinrichtungen, Medien etc. angeboten_aufgezwungen wird, stammt aus weißen und/oder europäischen_nordamerikanischen Wissensproduktionen. Bei The Max Reddik Experience gibt es eine Bücherliste für Zugänge von Autor_innen of Colour und/oder aus Afrika und afrikanischen Diasporas.

Der Atlanta Blackstar stellt 15 Aufstände Schwarzer Menschen in der Geschichte vor.

City Press zeichnet nach, wie in einem Fernsehbeitrag FW de Klerk als anti-rassistischer Poltiker inszeniert wird. Eine Tradition, die mindestens so alt ist, wie der Friedens-Nobelpreis, den er gemeinam mit Nelson Mandela erhielt.

Die Oktober-Ausgabe des Magazins Words without Borders hatte das Thema „African Women, Indigenous Languages„. Die Geschichten und Gedichte sind im Orgibal auf Gun, Hausa, Luganda, Runyankole-Rukiga, Tigrinya, und Wolof verfasst. Online sind sie teils nur in englischer Übersetzung, teils aber auch zweisprachig in der jeweiligen Sprache und engl. Übersetzung nachzulesen.

Auch im Oktober wurde der Literatur-Nobelpreis vergeben. Buzzfeed stellt alle bisherigen Gewinnerinnen vor. Mehr als dreizehn sind das nämlich bis heute nicht.

Bei Media Diversity UK schrieb Samira Sawlani bereits im September: „Charity, Philanthropy and Media Stereotypes: Africa’s new colonialists?„.

Wie ich mir Online-Journalismus häufiger wünschen würde, zeigt Mail&Guardian in einem eindrücklichen Dossier anlässlich des ersten Jahrestages des Massakers von Marikana.

Caroline Elkins ist Historikerin und arbeitet unter anderem zur Kolonialgeschichte Kenias. Beim Guardian schreibt sie darüber, wie orale Quellen häufig weniger anerkannt werden als Archivquellen:

At the time of decolonisation, colonial officials destroyed and removed tons of documents from Kenya. To overcome this, I collected hundreds of oral testimonies and integrated them with fragments of remaining archival evidence to challenge entrenched views of British imperialism.

My methods drew sharp criticism. Revising the myths of British imperial benevolence cut to the heart of national identity, challenging decades-old scholarship and professional reputations.

Der Film „12 years a slave“ feierte Premiere. Eine ausführliche Besprechung und Einordnung gibt es z.B. beim Ms. Magazine. Außerdem wurde gerade der Film “Mandela: Long Walk to Freedom“ erstmals gezeigt. Africa Is A Country bespricht ihn.

Bei The Daily Bruin veröffentlichte mehrere Kapitel und ein Photo-Essay über das Leben von LGBT in Malawi.  Ein Text analysiert auch, wie besonders lesbische Frauen noch einmal innerhalb der LGBT community unsichtbar gemacht werden und was das auch mit der Finanzierung von Aktivismus zu tun hat.

französischsprachige Links

Africa Presse interviewt den kamerunischen Intellektuellen/ Wissenschaftler Achille Mbembe anlässlich der Veröffentlichung seines neusten Werkes.

Veranstaltungen/ Termine

Im Münchener Stadtmuseum eröffnete die Ausstellung DECOLONIZE MÜNCHEN, welche nun bis Ende Februar laufen wird. Begleitend gibt es auch weitere Veranstaltungen, wie Stadtteilrundgänge, Präsentationen von Initiativen, Diskussionen und mehr.

In Wien finden vom 8. bis 10. November die kritischen Literaturtage statt.

Am 11. November findet am Seminar für Afrikawissenschaften in Berlin eine Lesung und Diskussion mit dem Autor Koli Jean Bofane statt. Sein aktueller Roman „Mathématiques Congolaises“ erscheint gerade in deutscher Übersetzung im Horlemann Verlag unter dem Titel „Sinusbögen überm Kongo“. Alle Informationen gibt es auf der Seite des Seminars.

Nächste Woche beginnt in Berlin das Filmfestival AFRIKAMERA. Eine ausführliche Beschreibung des Programms mit einer ganzen Reihe von Trailern haben wir hier bereits zusammengestellt.

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Ein Kommentar zu “Geschichten Schwarzer lesbischer Frauen erzählen und mehr in: Fundstücke 18

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