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Morgen eröffnet das Ballhaus Naunystraße das Festival „Black Lux – Ein Heimatfest aus Schwarzer Perspektive“. Einen Monat lang präsentieren Schwarze Künstler_innen Tanz-/Performances, Klang- und Videoinstallationen, Ausstellungen, Lesungen, Filme und Konzerte. Mit dabei ist außerdem die Ausstellung Homestory Deutschland von der ISD samt Rahmenprogramm .

Das Ballhaus versteht sich „als Labor für Strategien des Aufbegehrens gegen Diskriminierung“ und möchte mit dem Festival die afropolitane Realität Berlins auf die Bühne bringen. Denn obwohl Schwarze Menschen in Deutschland und Berlin eine jahrhundertelange Geschichte haben, fehlt es vorne und hinten an Aufarbeitung und Bewusstsein wenn es um die koloniale Vergangenheit, institutionalisierten und strukturellen Rassismus und um die „Vielfalt Schwarzer Lebenswelten als selbstverständliche Facette deutscher Gesellschaft“ geht. – „Höchste Zeit für ein Heimatfest!“:

„Black Lux – Ein Heimatfest aus Schwarzen Perspektiven“ – Trailer

Programm:


28. August 2013, 18:00: FESTIVALERÖFFNUNG

28.-30. August, jeweils 20:00: WOMEN, PART TWO: YOU MIGHT THINK I’M CRAZY BUT I’M SERIOUS

Die von Nina Simone, Toni Morrison, Audre Lorde und anderer „großer Frauen“ inspirierte Tanzperformance von Cie Artincidence hat in Deutschland Premiere.

Tickets gibt es ab 14€ und sollten schnell besorgt werden, die Performance am Mittwoch ist schon ausverkauft.

28. August – 30. September, jeweils 17.30 – 23:00: Ausstellungen und Installationen

31. August, 17:30 u. 20:00: ARRIVING IN THE FUTURE. Plack Poetry and Performance

Schwarze Künstler_innen kommen auf der Bühne zusammen und ergreifen das Wort, um ihren Stimmen Gehör zu verschaffen.

17:30: Buch-Preview, Eintritt frei

20:00: Performance, Tickets ab 7€

anschließend Party, Eintritt frei

1. September, 20:00: STATTDESSEN BIN ICH IMMER NOCH AUF DEM WEG

Szenische Lesung von Label Noir

Das Künstler_innenkollektiv nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Erzählungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie handeln vom Unterwegssein und Ankommen, von Wut und Glück, von Liebe, Schuld und Vergebung.

Tickets 7€ / ermäßigt 5€

3. September, 20:00: ZWISCHEN SOLO UND KOLLEKTIV

Lange Nacht der Kurzfilme, kuratiert von Janine Jembere, gezeigt werden Positionen von Filmemacher_innen aus Afrika und der Afrikanischen Diaspora,von den 60er Jahren bis heute.

5. und 6. September, 20:00: KRIEG DER HÖRNCHEN

Performance von Simone Dede Ayivi

Die Künstlerin begibt sich mit Hilfe ihres akribisch zusammengestellten multimedialen Hörnchenarchivs auf einen performativen Waldspaziergang.

7. September, 20:00 und 8. September 18:00 und 20:00: ZWANZIG OLIVENBÄUME UND EIN HAUS

Lesungen und Vorträge

Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen berichten von den Geschichten und den sozialen Beziehungen Schwarzer und anderer Menschen in der Türkei sowie über die Aktivitäten des seit 2006 bestehenden Vereins Afro-Der.

9. September, 20:00: PLANTAITION MEMORIES. Episodes of Everyday Racism 

Szenische Lesung von Grada Kilomba auf Englisch mit anschließendem Gespräch

Grada Kilomba bringt ihr Buch Plantaition Memories auf die Bühne – mein absolutes Muss!

Tickets 7€ / ermäßigt 5€

12. – 14. September, jeweils 20:00: REPITOLOGIA / SHOOT FIRST. Abend mit zwei Tanzstücken

Das Stück Repitologia von Victor D’Olive erkundet das politischen Spannungsfeld, in dem sich ein Körper bewegt.

In Shoot First erzählt Ricardo de PaulaIm die Geschichte des im Februar 2012 erschossenen Trayvon Martin in Sanford, Florida.

Tickets: 14€

13. September, 18:00: DIE FARBE MEINER HAUT

Performance von ManuEla Ritz und Sonny Thet: ein Hörerlebnis, das den bewegenden Umgang mit Worten und leidenschaftlich gespielte Melodien verbindet.

(hier gibt es noch einen anderen Veranstaltungshinweise mit ManuEla Ritz)

15. September, 20:00: ZUMBI SOMOS NÓS

Dokumentarfilm von Frente 03 de Feveiro

Der Titel des Films Zumbi somos nós  (Wir sind alle Zumbi) bezieht sich auf den brasilianischen Nationalhelden Zumbi von Palmares, der im 17. Jahrhundert für die Befreiung der Sklaven kämpfte. Der Film thematisiert Gewalt und die Gefahr, Opfer von rassistisch motivierten Gewalttaten zu werden, zwei Themen, die São Paulo, Rio de Janeiro und Berlin verbinden.

24. und 26.-30. September, jeweils 20:00: SCHWARZ TRAGEN

Performance von Elizabeth Blonzen

Schwarz tragen beleuchtet ein Berliner Phänomen: Den Lebensentwurf Wohngemeinschaft, die alltäglichste Utopie, in der Küchentisch und Altbauwände die Grenzen von Gemeinschaft zwischen Einsamkeit und Selbstentwurf austarieren.

Tickets ab 14€

25. September, 20:00: KIEZ-MONATSSCHAU VOL. XVIII

Filme junger Schwarzer Menschen, die ihre Geschichten erzählen: vom Lebensalltag im Protestcamp der Flüchtlinge am Oranienplatz in Kreuzberg, der eigenen Familie, Schwarzen Menschen in der Werbung, Schwarz-Sein in der Wahrnehmung von Menschen, die blind sind, Zeichen des Schwarz-Seins in der Gebärdensprache und Gesten des Widerstands.

28. September, 22:30: KONZERT: AMEWU

Hip Hop mit Hirn. Gute Texte, Beats zum Mitschwingen und gemeinsames Aufwärmen für die Party im Anschluss.

Tickets 14€ / ermäßigt 10€

Amewu – „Leidkultur“

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