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Auf Shehadistan schreibt Nadia Shehadeh zum „Religionsstreit an der Uni Duisburg“ und vor allem wie über diesen Konflikt gesprochen wird. Es geht zum Beispiel um Islamfeindlichkeit, die sich als Anti-Sexismus weißer Typen tarnt.

Seit einiger Zeit gibt es die Seite Africa Check, wo häufig in den Medien verbreitete Fakten über Afrika mal tatsächlich auf ihre Plausibilität hin überprüft wurden. So zum Beispiel, ob nach dem Ende der Apartheid wirklich die Mordquoten an weißen so extrem angestiegen sind. [Englisch]

Vor 100 Jahren wurde in Südafrika der Native Land Act verabschiedet. Anlässlich des Jahrestags interviewt Ground Up Ben Cousins, Professor an der University of Western Cape. Er erklärt u.a., was dieses Gesetz ausmachte und welche Folgen es (bis heute) hat. [Englisch]

Die Senegalesin Bousso Dramé gewann einen Wettbewerb zur französischen Sprache und damit einhergehend Hin- und Rückflug nach Paris und einen Workshop. Nachdem sie sich aber neokolonialistischen paternalistischen Aussagen gegenüber sah und nicht einmal ihren Aufenthalt in Frankreich um drei Tage verlängern durfte, um Freund_innen/ Familie zu besuchen, da mensch ja nicht wisse, was sie dann mache, denn „niemand sieht wie der Prototyp des_der illegalen Migrant_in aus“, lehnte sie den Preis ab und ging an die Öffentlichkeit. Africa Is A Country hat eine Zusammenfassung. [Englisch]

Dass es um die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte nicht sehr gut aussieht, erläutern wir ja immmer wieder hier auf dem Blog. Bei Me, Myself And Child beschreibt Maria3ks ihren Besuch um Deutschen Historischen Museum in Berlin, wo die Kolonialgeschichte in eine einzelne Vitrine unter der Treppe verbannt ist.

Crowdfundingseiten gibt es ja schon einige, mit Africa Rising wird es aber demnächst eine geben, die ganz spezifisch Projekten aus afrikanischen Ländern zur Verfügung steht. [Englisch]

Es gibt einen neuen Literaturwettbewerb. The Kwani? Manuscript Prize zeichnet bisher unveröffentlichte Werke afrikanischer Schriftsteller_innen aus. Die diesjährigen Gewinner_innen stehen seit letzter Woche fest. Den ersten Platz konnte Jennifer Nansubuga Makumbi aus Uganda mit ihrem Roman The Kintu Saga einnehmen. [Englisch]

Genderstudies? Das ist doch unwissenschaftlich! Das Gunda-Werner-Institut gibt eine Argumentationshilfe (als freies Ebook) heraus. Nur schade, dass auch bei so einem Thema vor allem Männer zu Wort kommen…

Auch toll: Aus dem Journal of Gender Studies gibt es einige Aufsätze zu Literatur und Geschlecht aus den letzten 20 Jahren zum kostenfreien Download. [Englisch]

Minna Salami beschreibt auf MsAfropolitan eine knappe Geschichte afrikanischer Feminismen. [Englisch]

Etwas auf die Ohren: Bei Soundcloud ist jetzt der Mitschnitt der Veranstaltung „No Divide And Rule“zu rassistischen Diskursen in Deutschland mit Bilgin Ayata, Tayo Onutor, Mutlu Ergün, Grada Kilomba, Isidora Randjelovic, Koray Yilmaz-Günay & Kofi Yakpo online.

Das Magazin Polygon beschäfftigt sich in einem sehr ausführlichen Dossier mit der Entstehung einer Computerspiel-Industrie in Kenia.

Im deutschen Fernsehen werden stattdessen lieber mal wieder rassistische Klischees zu Afrika ™ re_produziert. Auf no average robot wurden sich die ersten Trailer zur neuen Show Wild Girls – Auf High Heels durch Afrika angeschaut und hinsichtlich von Rassismus und Sexismus untersucht. Die erste Folge dieses Debakels wird morgen im TV laufen.

Und der Tiergarten Schönbrunn in Wien wirbt mit dem Slogan Meet Africa’s royal families living in Vienna, gemeint sind natürlich Löwen und Elefanten, berichtet M Media.

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