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The Paris Review ist eine Literaturzeitschrift, die es bereits seit 1953 gibt. Auf ihrer Webseite bietet sie neben vielen anderen Informationen, eine wunderbare Sammlung an Interviews mit Autor_innen. Angefangen von Interviews in den 1950igern mit Ernest Hemingway und Truman Capote bishin zu aktuellen Gesprächen. Dazwischen viele, viele Perlen.Die Interviews kann man_frau sich entweder nach Jahrzehnten oder Namen sortiert anzeigen lassen.

Hier eine kleine Auswahl:

Simone de Beauvoir (1965) über die weiblichen Charaktere ihrer Romane: „I’ve shown women as they are, as divided human beings, and not as they ought to be.“ (Ich habe Frauen gezeigt, wie sie sind, als geteilte menschliche Wesen, und nicht so, wie sie sein sollten.)

Maya Angelou (1990) über Rassismus: „Well, unfortunately, racism is pervasive. It doesn’t stop at the university gate, or at the ballet stage. I knew great black dancers, male and female, who were told early on that they were not shaped, physically, for ballet.“ (Leider ist Rassismus überall vorhanden. Er stoppt nicht am Universitäts-Tor oder auf der Ballett-Bühne. Ich kante großartige schwarze BalletttänzerInnen, welchen von Beginn an gesagt wurde, dass sie nicht richtig geformt, physisch, für Ballett wären.)

Toni Morrison (1993) über das Schreiben als berufstätige Mutter: „I have an ideal writing routine that I’ve never experienced, which is to have, say, nine uninterrupted days when I wouldn’t have to leave the house or take phone calls. And to have the space—a space where I have huge tables. […] I have never been able to do that—mostly because I have always had a nine-to-five job. I had to write either in between those hours, hurriedly, or spend a lot of weekend and predawn time.“ (Ich habe eine ideale Schreibroutine, die aber nie Realität war. Diese sehe so aus: Ich hätte vielleicht neun ununterbrochene Tage, wo ich nicht das Haus verlassen und keine Anrufe annehmen müsste. Und ich hätte Platz – Platz, wo ich einen riesigen Tisch hätte. […] Ich hatte nie die Möglichkeit, dass so zu machen – Vor allem da ich immer einen Vollzeitjob hatte. Ich musste also entweder nach Feierabend schreiben, sehr hastig, oder eine Menge Wochenend- und Vor-Sonnenaufgangs-Zeit aufwenden.)

Chinua Achebe (1994) über kreatives Schreiben: „Well, I don’t know how it’s done. I mean it. I really don’t know. The only thing I can say for it is that it provides work for writers. Don’t laugh!“ (Naja, ich weiß nicht wie man das macht. Ich meine das so. Ich weiß es wirklich nicht. Das einzige, was ich sagen darüber [kreatives Schreiben] sagen kann, ist, dass es Arbeit für AutorInnen ermöglicht. Lach nicht!“

Zugabe: Miss Piggy, Literary Icon

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