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Seit knapp zwei Wochen bin ich nun dem Lesezeichen-Dienst delicious verfallen und möchte drum heute darüber schreiben, wie dieser Dienst überhaupt funktioniert und wie man ihn für’s wissenschaftliche Arbeiten nutzbar machen kann.

Was ist delicious eigentlich genau?

delicious kann man sich vorstellen, wie ein soziales Netzwerk rund ums Links-Sammeln. Zum einen kann man selbst Lesezeichen anlegen für Internetseiten. Zum anderen besteht aber auch die Möglichkeit die Lesezeichen anderer User_innen zu betrachten. Dazu gleich mehr.

Wie lege ich ein Lesezeichen an und was ist daran besser, als dies im Browser zu tun?

Ein Lesezeichen für delicious lässt sich auf zwei Arten anlegen. Entweder ruft man die delicious-Seite auf und gibt dort den Link an und die Tags, die man dazu abspeichern möchte, oder aber man instaliert beim Browser, je nach Möglichkeit, ein entsprechendes AddOn – Dann klickt man nur noch direkt auf einen Button und kann dann die Tags eingeben.

Überhaupt sind die Tags etwas wundervolles, denn so kann man auch nach einigen Monaten, sich alle Artikel zu einem bestimmten Thema angucken. Gerade dies ist ein großer Vorteil gegenüber den normalen Lesezeichen im Browser, es bleibt einfach übersichtlicher. Im Browser habe ich nach einer Weile immer alle Lesezeichen gelöscht, die ich abgearbeitet hatte. Bei delicious bleiben sie und ich kann so ganze Linkgruppen zu Themenfelder erstellen.

Außerdem sehr praktisch: egal wo ich bin, ich kann meine Lesezeichen abspeichern und aufrufen!

Und wie ist das nun mit den Lesezeichen anderer User_innen?

Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Man kann direkt „Fan“ anderer User_innen werden und sieht dann unter dem Reiter „Network“ immer die neusten Links derjenigen User_innen, die Teil des Netzwerkes sind. 2. Wenn man nicht interessiert ist, was ein_e bestimmte_r User_in macht, sondern was zu bestimmten Themen abgespeichert wird, kann man Tags abonnieren und sieht dann unter dem Reiter „Subscriptions“ alle Links zu den ausgewählten Tags.

Und wie nutze ich das für meine wissenschaftlichen Arbeiten?

  1. Durch geschicktes taggen der sich ansammelnden Lesezeichen, hat man einen immer größeren Vorrat an Material zu bestimmten Themen. Einfach und übersichtlich.
  2. Durch das Verfolgen der Lesezeichen von anderen User_innen oder von bestimmten Tags wird man auch gleichzeitig auf vieles mehr aufmerksam.
  3. Wenn man mit anderen gemeinsam an einem Projekt arbeitet, kann man sich beispielsweise einen gemeinsam Account anlegen und gemeinsam Inhalte sammeln oder aber man kann anderen die eigene Sammlung zeigen.

Kann man auch Afrika Wissen Schaft verfolgen?

Klar mich gibt es unter www.delicious.com/afrikawissenschaft mit einer größeren Anzahl neuer Lesezeichen – fast täglich.

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Ein Kommentar zu “Tipp: Delicious

  1. Ich nutze seit kurzem auch Delicious, aber wirklich nur um Links zu sammeln, weil ich immer so vergesslich bin. In meinen Blog werde ich den Dienst nicht einbinden, weil ich eher eine von anderen Plattformen unabängige Variante suche. Daher werde ich demnächst, wenn ich mal den Nerv dazu habe, im Quellcode meiner WP-Installation rumspielen, damit ich Links bei mir ablegen und anzeigen kann. Ich erstelle ja auch gerade ein neues Konzept für meinen Blog, da passt das ganz gut. ^^

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