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Ich hatte vor einem Monat hier etwas über Rassismus in Uni-Seminaren geschrieben, nun kann ich hier leider ein weiteres krasses Beispiel präsentieren. Letzte Woche hat der AStA der Uni Hamburg einen „Imagefilm“ vorgestellt, wo bereits die Ankündigung nur so vor Rassismen strotzte. Der Film schafft es in seinen 8 Minuten eine große Vielzahl von diskriminierenden Bildern aufzuwerfen (rassistisch, sexistisch, aber auch diskriminierend gegenüber armen Menschen etc.). In den letzten Tagen wurde nun schon einiges zu dem Thema geschrieben. Ich habe mich darum entschlossen, hier eine Linkliste zu erstellen. (Mehr gute Artikel bitte einfach in den Kommentaren nennen!)

Auf der Seite wochenendseminar.blogsport.de ist im Beitrag „Asta nimmt seinen Imagefilm „Inside Asta“ vom Netz“ entgegen des Titels die Dokumentation der Aufführung inkl. des Films zusehen (zwischenzeitlich war diese aber aus dem Netz genommen). (Nur mit ganz starken Nerven zu ertragen.)

Die Diskussionen um den Film gingen bereits vor der eigentlichen Aufführung los. So berichtete die Hamburger Morgenpost am 27. Januar: „Rassismus an der Uni? Streit um Imagefilm vor der Premiere

der braune mob e.V. hat am 1. Februar berichtet und den Beitrag am 5. Februar erweitert: AStA der Uni Hamburg präsentiert sich in Imagefilm mit white supremacy.

Ebenfalls am 1. Februar berichtete indymedia und liefert eine Analyse der Rassismen und Sexismen der Anfangssequenz des Films: RASSISMUS IST KEIN WERBEGAG (Uni HH) (Der Beitrag ist ebenfalls seit dem 2. Februar bei GEW Studis (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) zu lesen : „Rassismus im „Imagefilm“ des AStA der Uni Hamburg – oder alles bloß „Satire“?„)

Am 4. Februar veröffentlichte das Black Student Network Hamburg ein Statement: „BSN wehrt sich gegen rassistischen Film „Inside AStA““

Auch am 4. Februar äußerte sich Hochschulgruppe DIE LINKE.SDS der Uni Hamburg: „Teuer, rassistisch und schlecht – der AStA-Imagefilm

Ebenso am 4. Februar gab es bei den StuPa-News einen Gastbeitrag, der sich mit der Aufführung beschäftigt: „Gastbeitrag: „Inside Abaton“ – Kleine Anatomie eines unvergesslichen Abends

Am 6. Februar veröffentlichte die großartige AG Queer Studies eine Analyse des Films: Der AStA und die Ignoranz gegenüber eigener Rassismen in einem misslungenem „Image-Film“

Gestern (am 8. Februar) dann gab es tatsächlich eine Stellungsnahme des AStA („Zum Thema Rassismus„), welche wiederum wirklich viel Diskussionsstoff bietet, denn es wird deutlich, dass bisher nicht viel aus der Kritik gelernt wurde.

Heute, am 9. Februar, erschien dann ein Beitrag der Jusos (nicht des Hochschulverbandes, sondern auf dem bundesweiten Blog): Rassismus „Inside AStA“, welcher auch kurz auf die Stellungsnahme eingeht.

 

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6 Kommentare zu “Rassismus an der Hochschule

    • Danke für den Link. Es handelt sich dabei um den selben Artikel, den ich auch oben bei der Morgenpost verlinkt hatte 🙂 Allerdings habe ich jetzt festgestellt, dass man den Artikel (unter beiden Links) gar nicht vollständig lesen kann. Ich hatte ihn über eine Suchmaschine gefunden und hatte ihn auch lesen können…

  1. Boah, das Publikum geht mir echt aufn Sack. Da will ich mir gern den Film anschauen, um mir eine eigene Meinung zu bilden und dann stören die Hanseln ständig. Das fällt mir besonders auf, wenn Linke versuchen zu diskutieren. *args* Bin ja echt mal gespannt, wann Kontrahenten endlich mit wohldurchdachten Argumenten erledigt werden.

  2. Pingback: AG Queer Studies | Das kleine Einmaleins gängiger Abwehrmechanismen: Lippenbekenntnisse, Definitionsmacht und die überempfindlichen Anderen

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