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Nachdem ich heute den gesamten Tag an meiner Bachelor-Arbeit gesessen habe (ja ja, die muss ich noch abgeben), kam die erschreckende Erkenntnis: F*** (jedes beliebige Schimpfwort einsetzen), ich muss bis heute per Mail ein Thesenpapier für das Mudimbe-Seminar einschicken. Und was tut man da am besten? Erstmal aufschieben (der Tag hat ja noch ein paar Stunden) und etwas vollkommen anderes tun, nämlich hier meinen IRISPen Express 6 preisen, mein Helfer in so dunklen Stunden.

Zu Beginn des Studiums und auch immer wieder zwischen durch habe ich mich gefragt, was für technische Geräte wirklich notwendig sind. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mein Studium ohne Computer/Laptop und Internet unerträglich fänd. Alles andere ist aber irgendwie Zusatz. Sogar auf einen Drucker habe ich fast 3 Jahre meiner Studienzeit verzichten können. Das erforderte nur eine ganze Menge Organisationstalent und einige Nerven, aber irgendwie ging es natürlich auch. Nun habe ich seit meinem Geburtstag Anfang Mai ein neues technisches Spielzeug, welches man logisch betrachtet nicht braucht, wo ich mir aber schon jetzt nicht mehr vorstellen kann, wie das Leben ohne war: der IRISPen.

Das Prinzip ist ganz einfach: Das Gerät wird per USB-Anschluss an den Computer oder Laptop angeschlossen und schon (natürlich muss erstmal irgendwann die Software auf den Computer) kann man losscannen! Der Pen lässt sich einfach über Texte führen und fügt diese dann in Worddokumente, Emails, Programm, wo immer man möchte. Eingefügt wird der Text nicht als Bild, sondern als veränderbarer Text.

Ich kann gar nicht die Zeit beziffern, die ich in meinem Studium bisher dafür aufgebracht habe, Zitate aus Büchern abzutippen. In jedem Fall ganz, ganz, ganz viel wertvolle Lebenszeit. Nun muss ich nur noch scannen. Natürlich funktioniert das nicht immer fehlerfrei (gerade dazu hatten mich die Amazon-Bewertungen abgeschreckt), aber wenn man etwas Übung hat gelingen selbst lange Textpassagen gut. Und wenn ich mal 3-4 Fehler korrigieren muss bei einem ganzen gescannten Absatz, dann kann ich damit sehr gut leben. Eine wertvolle Erfahrung musste ich etwas schmerzvoller machen: Der Pen reagiert leider relativ stark auf Licht. Man sollte also immer mit dem Rücken zur Lichtquelle (und sei es das Fenster!) sitzen und den Text etwas abschirmen, tut man dies nicht, kann es leicht sein, dass der Pen gar nichts mehr erkennt oder nur noch Kauderwelsch schreibt. Ich gebe gern zu, dass bis zu dieser Erkenntnis bei mir die ein oder andere Verzweiflungs- und Wutträne geflossen ist und der ein oder andere Fluch meinen Mund verließ.

Auch das Design ist arg verbesserungswürdig. Nicht, dass ich irgendwelches bling-bling-Design haben wollte, aber etwas weniger 80er-Jahre-Krankenhaus-Chick und etwas mehr Willkommen-im-21.-Jahrhundert hätten dem Gerät sicher gut getan. Aber das ist letztenendlich ja nebensächlich: Es zählen schließlich die inneren Werte.

So genug abgelenkt, ich widme mich jetzt mal wieder meinem Thesenpapier. Es gibt sicher noch ein paar Zitate zu scanen für mich und meinen Pen.

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